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Glucosamine Chondroitin

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Qualität und Sicherheit

Hergestellt in Deutschland
TÜV-zertifizierte Herstellung
Ohne Gentechnik
Dopingfrei
100% Glutenfrei
100% Laktosefrei

Verzehrzeitpunkt

  • Zwischendurch

Portionsgröße: 2 Kapseln
Portionen pro 60-Kapsel-Packung: 30

Pro 100 g Pro Portion (2 Kapseln)
Energie 519 kJ (124 kcal) 10,6 kJ (2,6 kcal)
Fett 0,1 g < 0,1 g
     Davon gesättigte Fettsäuren < 0,1 g < 0,1 g
Kohlenhydrate 1,6 g < 0,1 g
     Davon Zucker 0,2 g < 0,1 g
Eiweiß 18,5 g 0,4 g
Vitamin C 1.675 mg 34,0 mg (42 % NRV*)
Mangan 25,0 mg 512 µg (26 % NRV*)
D-Glucosamin 29.562 mg 600 mg
Chondroitin 29.562 mg 600 mg

*NRV = % der Nährstoffbezugswerte

Glucosaminsulfat Kalium (enthält Krebstiere) (49,3 %), Chondroitin Sulfat Natrium (37,2 %), Gelatine (Kapsel), L-Ascorbinsäure, Mangansulfat

Täglich eine Portion (entspricht zwei Kapseln LSP® Glucosamine-Chondroitin-Kapseln) mit viel Wasser verzehren.

Glucosamin und Chondroitin im Zusammenhang mit Stütz- und Bindegewebe

Alle Wirbeltiere, so auch der Mensch, verfügen über ein Endoskelett (inneres Knochenstützsystem), im Gegensatz z. B. zu den Insekten, die ein Außenskelett aus Chitin besitzen. Die an der Wirbelsäule (der Achse) angesetzten Hebel (Arme und Beine) ermöglichen durch entsprechende Muskelarbeit viele Fortbewegungsmöglichkeiten unterschiedlicher Dynamik wie Laufen oder bei Vögeln Fliegen. Das eigentliche Stützgewebe, die Knochen, besteht aus Kollagen(Eiweiß-)fasern, an denen starres anorganisches Material, Hydroxylapatit, also hauptsächlich Calciumphosphat aber auch Verbindungen von Magnesium und Fluorid abgelagert sind. So erlangt Knochensubstanz seine charakteristische Festigkeit. Für die Versorgung bzw. Instandhaltung sind die Knochen von Blutgefäßen durchzogen. Damit die Knochen nicht durch Reibung abgenutzt werden, fungiert spezielles Bindegewebe als Puffer. Die Bindegwebsmasse ist in der Lage, ein Vielfaches an Wasser aufzusaugen und als dämpfendes Kissen zu wirken. Knorpel, Sehnen und anderes Bindegewebe des Halteapparates bestehen im Gegensatz zu den Knochen vor allem aus elastischem Material, den Proteoglycanen. Der Stoffaustausch findet nicht durch die Blutbahnn, sondern durch Diffusion statt.

Die Struktur dieser elastischen Proteoglycane ist vergleichbar einer Bürste zum Reinigen von langen Röhren (oft auch als Tannennadelstruktur bezeichnet), nur dass die querstehenden Borsten noch einmal differenziert aufgebaut sind. Als Achse der Bürste dient ein leicht gebogenes Polysaccharidband (Hyaluronat). Daran hängen Proteinfäden (die Borsten). Und an diesen Borsten hängen wiederum Polysaccharide, die so genannten Glycosaminglycane. Eines dieser typischen Glycosaminglycane ist Chondroitinsulfat (kurz Chondroitin). Ein kleiner Baustein davon ist D-Glucosamin, ein Glucosemolekül mit angehängter Aminogruppe. D-Glucosamin entsteht im Körper biochemisch aus Glucose und der Aminosäure Glutamin. Knorpel, Gelenke, Sehnen und Bänder werden durch Bewegung beansprucht und durch den Bewegungsreiz zur Instandhaltung und Erneuerung des Materials angeregt. Es werden tatsächlich Enzyme gebildet, die diese Bindegewebssubstanz abbauen, natürlich mit dem Hintergrund, diese wieder zu erneuern. Bei (krankhaften) Entzündungszuständen kann dieses natürliche Gleichgewicht von Vernichtung und Neubildung aus dem Takt geraten. Dann wird zwar ab- aber nicht wieder ordentlich aufgebaut. Als medizinische Maßnahme werden dann zuweilen Gelenkbausteine direkt an den Ort des dramatischen Geschehens gespritzt. Interessant ist hierbei übrigens ein Abstecher in die Veterinärmedizin. Angeschlagene Turnierpferde, deren Ausfall schlicht und einfach Kosten verursachen würde, werden u. a. mit Glucosamin und Chondroitin behandelt.

Aber zurück zur Ernährung des gesunden Menschen. Der Aufbau von Bindegewebe der Knorpel, Gelenke und Bänder muss wohl als multifaktoriell verstanden werden. D. h. außer z. B. der Bereitstellung von Glucosamin und Chondroitin müssen noch weitere biochemische Einflüsse und Komponenten stimmig sein. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat für Glucosamin und Chondroitin als solche auch keine gesundheitsbezogenen Aussagen zugelassen. Sicher ist die gleichzeitige Anwesenheit des Minerals Mangan als Aktivator eines Transportenzyms, der Glycosyltransferase, sowie eines weiteren Enzyms, der Glutaminsynthetase für eine normale Bindegewebsneubildung erforderlich. Außerdem ist für die normale Kollagenbildung und Knorpelfunktion Vitamin C ein begrenzender Faktor.

Vorkommen in der Natur

D-Glucosamin oder Chitosamin oder Aminoglucose ist in der Natur weit verbreitet. Es dient als Baustein von Chitin, Hyaluronsäure und von Oligosacchariden in der Milch, auch in der Frauenmilch. Glucosamin zur Nahrungsergänzung wird z. B. aus dem Rückenschild von Krusten(Krebs-)tieren gewonnen. In aus Weizenkleie gewonnenem Koji ist ca. 1 g Glucosamin enthalten. Mit Koji stellt man traditionell in Ostasien Miso, Natto und Sojasoße her. Rind- und Kalbfleisch haben unterschiedliche Glucosamingehalte, was eine Unterscheidungsmöglichkeit für diese beiden Fleischkategorien darstellt. In China stellt auch die Seewalze (Stichopus Holothuroidea) eine Nahrungsquelle mit bis zu 16 % glucosaminhaltigen Mucopolysacchariden dar. Schließlich enthalten auch Pilze Glucosamin. Da Glucosamin in Lebensmitteln fast nur in gebundener Form vorkommt, sind Mengenangaben sehr selten. Chondroitin kommt in großen Mengen in Haifischknorpel vor sowie in allen Knorpeln und Sehnen von Fleischarten. Man kann daher Chondroitin aus Rind, Schwein, Geflügel, Haifisch oder anderem Seegetier gewinnen. Für Lebensmittelzwecke (Nahrungsergänzungsmittel) wird vor allem Chondroitin „ex Hai“ verwendet.

Besonderheiten

Wegen der oben erwähnten Herkunft von Glucosamin und Chondroitin sind zum Schutz der Personen mit den entsprechenden Allergien (Fisch, Krustentiere) gegebenenfalls Warnhinweise erforderlich. Es gibt gewisse strukturelle Ähnlichkeiten zwischen den Molekülen von Chondroitinsulfat und Heparin, einem Blutverdünner. Obwohl bisher kein direkter Nachweis für eine Gefährdung vorliegt, wird außer den Allergiehinweisen dazu geraten, dass Personen, die. Arzneimittel zur Beeinflussung der Blutgerinnung verwenden, ein solches Nahrungsergänzungsmittel nicht verwenden sollen.

Literaturnachweis

Ternes, Täufel, Tunger, Zobel, Lebensmittellexikon, Behr`s Verlag, ISBN: 3-89947-165-2
Claus Franzke: Allgemeines Lehrbuch der Lebensmittelchemie, ISBN: 3-86022-234-1
Ensminger, Ensminger, Konlande, Robson: The Concise Encyclopedia of Foods and Nutrition, ISBN: 0-8493-4455-7
Biesalski, Grimm: Taschenatlas der Ernährung, ISBN: 3-13-115353-9
C.H. Beck, Lebensmittelrecht Textsammlung, Stand 1. Januar 2014
D A CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
Ira Wollinsky, Judy A. Driskell: Sports Nutrition, CRC-Press, 1997, ISBN: 0-8493-8192-4
BfR Stellungnahme Nr. 031/2007 vom 15. Juni 2007: Verwendung von Chondroitinsulfat in Nahrungsergänzungsmitteln
Osteoarthritis and Cartilage (2000) 8, 343-350: Eficacy of a combination of FCHG 49 glucosamine hydrochloride, TRH122 low molecular weight sodium chondroitin sulfate and manganese ascorbate in the management of kneeosteoarthritis
Wehner, Gehring: Zoologie, ISBN: 3-13-367423-4

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